Antirepressionswoche der Roten Hilfe Bochum-Dortmund im Sozialen Zentrum Bochum

Mittwoch, 17.2., 19.30 Uhr

Todesstrafe im Iran – Hintergründe und Praxis

Die meisten Staaten weltweit haben die Todesstrafe abgeschafft. Einer der letzten Staaten, die diese archaische und unmenschliche Strafe verhängen und exekutieren, ist der Iran – selbst Minderjährige werden zum Tode verurteilt.

Das staatliche Morden richtet sich nicht nur gegen „Kriminelle“, sondern auch gegen politische Gefangene, Homosexuelle und „ehebrüchige“ Frauen und Männer. Seit das Regime mit energischerem Widerstand konfrontiert ist, haben insbesondere die Hinrichtungen politischer Gefangener zugenommen.

Der deutsch-kurdische JuristInnenverein MAF-DAD informiert über Hintergründe und Praxis der Todesstrafe im Iran.

Referent: Reimar Heider, Menschenrechtsaktivist

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Freitag, 19.2., 19.30 Uhr

Kritische Einführung in das Ausländer-/Asylrecht

Mit dem Zuwanderungsgesetz wurde zum 1.1.2005 das gesamte Ausländergesetz verändert und zugleich zahlreiche neue Regelungen in anderen, MigrantInnen betreffenden Gesetzen eingeführt, wie dem Asylverfahrensgesetz. Bereits nach dem 11.9.2001 war das Ausländergesetz mit zahlreichen repressiven Regelungen im Bereich der Terrorismusbekämpfung versehen worden. Neben wenigen Verbesserungen haben die Änderungen und zeitgleich die Handhabungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie der verschiedenen Ausländerbehörden unter dem Strich zu einer Verschlechterung der Positionen von MigrantInnen im Asylverfahren und in aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten geführt – eine Bestandsaufnahme.

Referentin: Heike Geisweid, RAin

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Samstag, 20.2., 15 Uhr

PGP-Verschlüsselung leicht gemacht

Am guten Willen fehlt es häufig nicht. Spätestens, wenn in den Medien die Rede von spektakulärem Datenklau die Rede ist, fragte sich so mancher, warum er oder sie eigentlich Anrufe nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln entgegennimmt und natürlich sein oder ihr Fahrrad abschließt, seine oder ihre Daten einschließlich der gesamten Korrespondenz jedoch für jede und jeden einsehbar lässt.

Häufig werden zwei Gründe für dieses Versäumnis genannt:

1)Der Typ, der mir das mit dem Verschlüsseln beibringen wollte, war voll der Poser, Hölle ging der mir auf den Senkel.
2)Ich musste noch kochen

Damit ist jetzt Schluss. Attac Campus Bochum, die einzige Hochschulgruppe der Welt, die noch Geburtstagsgrüße mit der empörten Frage, woher der/die GratulantIn solcherlei Wissen bezieht, kontert, nimmt sich der Sache an.

Wir denken überhaupt nicht daran, euch was beizubringen. Wir bieten an, euch beim Erlernen der wichtigsten Datenschutz- und Verschlüsselungstechniken zu unterstützen. Anschließend könnt Ihr Euch dem leckeren Essen der Emily unberechenBar zuwenden und es verspeisen.

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Samstag, 20.2., 20 Uhr

Der Klimagipfel in Kopenhagen und die Repression

Während des Weltklimagipfel im Dezember 2009 demonstrierten zahlreiche linke und alternative Gruppen für ein „ganz anderes Klima“. Thematisiert wurde die Beschränkung auf technokratische Lösungsansätze der Industriestaaten und die Fortsetzung eines Neokolonialismus gegenüber den Ländern des globalen Südens. Nachdem die konservative dänische Regierung die Polizeigesetze pünktlich zum Gipfel verschärft hatte, wurden die Klimaaktivist/innen mit einer unerwartet harten Repression überzogen. Wir berichten darüber und zeigen Filme von den Aktionstagen.

Veranstalter: Rote Hilfe/Ortsgruppe Bochum-Dortmund in Zusammenarbeit mit Café Emily unberechenBar, attac campus bochum und solid bochum





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