Archiv für August 2015

Vortrag: Was tun wenn’s brennt?!

Die Ortsgruppe Bochum-Dortmund der Roten Hilfe wird am Mittwoch, den 26.08.2015 im Sozialen Zentrum Bochum einen Einführungsvortrag zu Repressionen bei politischen Aktionen halten. Auch Vermeidungsstrategien, die sich in der Vergangenheit schon oft bewährt haben, werden vorgestellt. Ziel soll es sein, politisch aktive Personen und Gruppen auf mögliche Repressionen vorzubereiten, so dass nicht die große Panik ausbricht, wenn es soweit ist.

Wann: 26.08.2015, 19.30 Uhr
Wo: Soziales Zentrum Bochum

Zivilcourage gegen Rassismus vor Gericht

Anfang Dezember besetzten rund dreißig Aktivist*innen die Zentrale von European Homecare und forderten die Schließung des Unternehmens. Die rassistischen Gewaltexzesse in Burbach und anderen Lagern von EHC hatte praktisch keine Konsequenzen. Im Gegenteil, das Essener Unternehmen ist nach wie vor gut im Geschäft. Während sich die Ermittlungen gegen die Täter von Burbach und Essen hinziehen, macht die Essener Justiz nun den couragierten Besetzer*innen den Prozess. Antirassist*innen rufen zur solidarischen Prozessbegleitung und Kundgebung vor dem Gericht auf:

Donnerstag, 27. August 2015 | Amtsgericht Essen, Zweigertstr. 52
Prozesse um 9 und 11 Uhr | Kundgebung vor dem Gericht 10.00 Uhr

Insgesamt 37 Menschen soll im Rahmen der Besetzung der EHC-Zentrale der Prozess gemacht werden. Von besonderem Interesse ist hierbei, dass die Essener Staatsanwaltschaft auch versucht, Menschen die sich nach Bekanntwerden der Besetzung solidarisch auf dem Bürgersteig vor der EHC-Zentrale einfanden, genau wie unbeteiligte Schaulustige mit dem Vorwurf des Hausfriedensbruchs zu kriminalisieren. Diesem nur allzu durchschaubarer Versuch, eine aus polizeilicher Sicht unerwünschte Öffentlichkeit bei politischen Aktionen auszuschließen gilt es entgegenzutreten!

Mit einem solchen Angriff auf die Grundrechte werden sie nicht durchkommen! Lasst uns viele Zeichen der Solidarität setzen!

Solidarität mit der Klimabewegung – Kohle gegen Kohle!

Garzweiler2015 Göttingen, 15.08.2015: Obwohl die Polizei mit einem massiven Aufgebot die Gegend um Garzweiler in einen polizeilichen Ausnahmezustand versetzt hat, ist es am heutigen Samstag den 15.8.2015 über 1000 Unterstützerinnen und Unterstützern der Klimabewegung in einer konzertierten Aktion gelungen, den Braunkohletagebau Garzweiler des Energiekonzerns RWE zu besetzen, Förderbagger lahmzulegen und so zumindest zeitweilig die Förderung des „Klimakillers Nr. 1“ zu stoppen.

Die Aktivistinnen und Aktivisten wurden dabei von Polizist_innen mit Pfefferspray und Schlagstöcken attackiert. In einer rechtlich fragwürdigen Kooperation mit privaten Sicherheitsdiensten wurden schließlich mehrere hundert Menschen eingekesselt und in Gefangenensammelstellen abtransportiert, wo ihre Personalien festgestellt werden sollen, um sie mit Anzeigen zu überziehen.

Die Repression kommt nicht überraschend. Sie zeigt nur wieder einmal, dass der Staat auf Seiten der Konzerne steht und eine nachhaltige Energiewende so lange nicht gewollt ist, wie sich noch Profite mit den vorhandenen Ressourcen machen lassen.

Die Rote Hilfe e.V. als strömungsübergreifende linke Solidaritätsorganisation ruft zu Spenden auf, um die Betroffenen mit den entstehenden Kosten nicht alleine zu lassen!

H. Lange für den Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.

Stichwort:„Klimaproteste“
Rote Hilfe e.V.
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE
Sparkasse Göttingen




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