Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Solidarität mit Aaron und Balu – Aufruf zur Faxkampagne gegen Staatsanwältin Sadri-Herzog

Die Prozesse gegen Aaron und Balu starten in diesem Monat. Sie wurden am Rande einer Solidemo für die Rigaerstraße 94, ein zu diesem Zeitpunkt von den Bullen belagertes Hausprojekt, festgenommen. Sie sitzen seit dem 09.07.2016 in Untersuchungshaft. Für alle die helfen wollen, aber sich zu weit entfernt von Berlin aufhalten um bei den Prozessen unterstützend dabei zu sein, gibt es eine Faxkampagne. Alle Infos dazu und zu den Hintergründen findet ihr unter https://aaronbalu.blackblogs.org

Verschiebung der Oktober-Sprechstunde

Aufgrund des „Feier“tages am Montag, den 03.10. verschiebt sich unsere Oktober-Sprechstunde um 1 Woche auf den 10.10. um 19.30 Uhr. Sie findet aber weiterhin im SZ statt. Am Donnerstag den 06.10. findet um 19.00 Uhr im Black Pigeon in Dortmund das nächste offene Treffen statt, für eine Erstberatung könnt ihr auch dort hin kommen.

Neuer offener RH-Treff in Dortmund ab 01.09.2016

Ab Donnerstag, den 01.09.2016 kommt die Aktivengruppe der RH Bochum-Dortmund regelmäßig nach Dortmund. Im anarchistischen Buchladen „Black Pigeon“ sind wir jeden 1. Donnerstag im Monat für Fragen oder Beratungen sowie inhaltlichen Input unserer Ortsgruppenmitglieder ab 19 Uhr anzutreffen.

Adresse des Black Pigeon:
Buch- und Kulturladen zur Förderung libertärer Philosophie e.V.
Scharnhorstr. 50
44147 Dortmund

Bitte beachtet dass eine anwaltliche Beratung auch weiterhin nur in unserer offenen Sprechstunde jeden 1. Montag im Monat um 19.30Uhr im Sozialen Zentrum Bochum möglich ist.

Adresse des SZ Bochum:
Soziales Zentrum Bochum
Josephstraße 2
44791 Bochum

Einladung zum 3. Betroffenentreffen Bochumer Kessel am 1.Mai und Polizeigewalt am 19.06. bei NoDaskut am 31.08.2016 um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum

Die Antirep-AG Bochum lädt ein:

„Einladung zum 3. Betroffenentreffen Bochumer Kessel am 1.Mai und Polizeigewalt am 19.06. bei NoDaskut am 31.08.2016 um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum

Liebe Interessierte, Liebe Betroffene,

in Bochum hat sich in den letzten zwei Monaten eine Gruppe von Menschen zusammen gefunden, die am 01.Mai und am 19.06. diesen Jahres Opfer von Polizeigewalt und Schikane wurden, nachdem sie an beiden Tagen gegen
Neonazi-Aufmärsche protestiert haben. Am 1. Mai, als viele Hunderte Bochumer Bürger*innen gegen den NPD-Aufmarsch protestierten, handelte die Bochumer Polizei eindeutig überzogen, als sie ca. 250 Menschen im
Bermudadreieck in einem Kessel über Stunden festsetzte und alle ihre Personalien abgeben mussten. Nicht lange danach stürmten Beamt*innen am 19.06. nahe dem Husemannplatz in eine friedliche Gegenkundgebung zum Pegida-Ableger “Daskut”. Eigentlich war die konstante Abfilmerei der friedlichen Demonstrant*innen schon eine juristisch nicht haltbare Frechheit, doch dabei wollte es die eingesetzte Wuppertaler Hundertschaft wohl nicht lassen. Bei der Stürmung verletzte sie zahlreiche Personen, eine musste sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dann eskalierte die Polizei durch weitere unbegründete Festnahmen, Schubsereien, Drangsalieren und Platzabsperrungen so lange, dass eine angemeldete Antirassistische Demonstration vom RefugeeStrikeBochum abgesagt werden musste, weil für die Sicherheit der Teilnehmer*innen seitens der Anmelder*innen nicht mehr gesorgt werden konnte.

Wer die beiden Vorfälle erlebt hat und diese Maßnahmen der Polizei nicht hinnehmen will ist herzlich zum Betroffenentreffen am 31.08.2016 um 19 Uhr im Sozialen Zentrum in Bochum eingeladen. Dort trefft ihr auf andere
Betroffene und könnte diese unterstützen, sowie Unterstützung bei der Bewältigung der Repression erfahren. Wir besprechen dort die Möglichkeit einer Klage gegen den Kessel vom 1.Mai im Bermudadreieck, planen gemeinsam Solidaritätsaktionen um z.B. die finanziellen Kosten der Repression bewältigen zu können und besprechen die Bochumer Kampagne gegen Polizeigewalt und Repression.

Mittlerweile haben einige Leute von der Justiz Post bekommen – seien es Bußgeldbescheide, Strafbefehle oder Vorladungen zu Gesprächen mit der Polizei. Solltet auch Ihr sowas erhalten haben, so weisen wir auf die Verhaltenstipps der Roten Hilfe e.V. hin: in den ersten beiden Fällen innerhalb der 14-Tagesfrist Widerspruch einlegen. Bei einer polizeilichen Vorladung ist es nicht notwendig zu erscheinen und im Zweifelsfall unterstützt ihr die Ermittlungen gegen Euch nur, wenn Ihr ohne Kenntnis der Aktenlage Aussagen tätigt. Vertreter der Roten Hilfe
Ortsgruppe Bochum/Dortmund werden vor Ort sein und können Euch juristische Fragen beantworten.

Bis dahin,
die Antirep-AG Bochum“

Einladung zum 2. Betroffenentreffen Bochumer Kessel am 1.Mai / Einladung zum 1. Betroffenentreffen Polizeigewalt am 19.06. bei NoDaskut

Liebe Interessierte, Liebe Betroffene,

die Polizei hat es anscheinend nicht so gerne, dass in Bochum Protest gegen die Neonazis oder Ableger der rechten Pegida-Bewegung stattfindet. Am 1. Mai, als viele Hunderte Bochumer Bürger*innen gegen den NPD-Aufmarsch protestierten, handelte die Bochumer Polizei eindeutig überzogen, als sie ca. 250 Menschen im Bermudadreieck in einem Kessel über Stunden festsetzte und alle ihre Personalien abgeben mussten. Nicht lange danach stürmten Beamt*innen am 19.06. nahe dem Husemannplatz in eine friedliche Gegenkundgebung zum Pegida-Ableger “Daskut”. Eigentlich war die konstante Abfilmerei der friedlichen Demonstrant*innen schon eine juristisch nicht haltbare Frechheit, doch dabei wollte es die eingesetzte Wuppertaler Hundertschaft wohl nicht lassen. Bei der Stürmung verletzte sie zahlreiche Personen, eine musste sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dann eskalierte die Polizei durch weitere unbegründete Festnahmen, Schubsereien, Drangsalieren und Platzabsperrungen so lange, dass eine angemeldete Antirassistische Demonstration vom RefugeeStrikeBochum abgesagt werden musste, weil für die Sicherheit der Teilnehmer*innen seitens der Anmelder*innen nicht mehr gesorgt werden konnte.

Die beiden Vorfälle von Polizeigewalt sind für sich alleinstehend schon ein Skandal. Weil sie aber durch das eindeutig politisch motivierte Vorgehen der Polizei Bochum zusammen zu betrachten sind, laden wir zum 2. Betroffenentreffen des 1.Mai-Kessels auch die Betroffenen der Polizeiwillkür und -gewalt am 19.06.2016 bei den Gegenprotesten zu Daskut ein. Das Treffen findet statt am 27.07.2016 um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum. Da es einiges zu besprechen und zu beraten gibt, schlagen wir folgenden Ablauf des Abends vor:

// Ab 18.30 Uhr: Das Soziale Zentrum ist geöffnet und Aktive der Roten Hilfe stehen für rechtliche Beratung zur Verfügung.

// 19.00 Uhr: Betroffenentreffen Nr. 2 Bochumer Kessel 1. Mai
Die Klageoption gegen den Kessel wird besprochen. Gerne können auch Betroffene noch einsteigen, die beim ersten Treffen nicht dabei waren.

// 20: 30 Uhr: Betroffenentreffen Nr. 1 Polizeigewalt bei NoDaskut
Ein erstes Zusammenkommen der Opfer und der Zeug*innen der Polizeigewalt. Wir bitten Zeug*innen, die Foto- oder Filmaufnahmen haben, diese mitzubringen. Bei Bedarf auch rechtliche Beratung durch die Rote Hilfe Ortsgruppe Bochum-Dortmund.

// Geplantes Ende gegen 22 Uhr.

Falls ihr jetzt Vorladungen bekommen solltet, beachtet bitte unsere Hinweise:

Wenn ihr nicht vorbeischauen könnt haltet euch weiter über den EA Ruhr und dem Antifainfoportal Bochum auf dem Laufenden.

Liebe Grüße,
die Antirep-AG Bochum

Achtung: Verlegung der Juli-Sprechstunde

Die monatliche offene Sprechstunde der Roten Hilfe Bochum-Dortmund wird im Juli nicht am 04.07. stattfinden. Stattdessen wird sie auf Montag, den 11.07. um 19.30 Uhr verlegt. Sie findet weiterhin im Sozialen Zentrum Bochum statt. Wir bitten alle Menschen, die die offene Sprechstunde wahrnehmen wollen, pünktlich um 19.30 Uhr da zu sein.

Die AG „Antirep 1.Mai“ rät: Bitte sagen Sie jetzt nichts!

Die Antirepressionsgruppe zum Bochumer Kessel vom 1.Mai 2016 schreibt:

„Am 01.Mai gingen viele Bochumer*innen gegen den Naziaufmarsch der NPD auf die Straße – entschlossen, die Rassist*innen zu blockieren. Die Polizei allerdings hatte was dagegen und kesselte am Nachmittag ca. 250 Menschen im Bermudadreieck ein, damit die Nazis ungehindert durch die Bochumer Innenstadt laufen konnten.

Nun haben sich die ersten Betroffenen gemeldet und berichtet, dass Sie Vorladungen wegen versuchter gefährlichter Körperverletzung erhalten haben. Die Antirepressionsgruppe empfiehlt in Zusammenarbeit mit der Roten Hilfe Ortsgruppe Bochum-Dortmund, nicht zu solchen Vorladungen hin zu gehen. Als Beschuldigte*r gilt es, vom Recht der Aussageverweigerung Gebrauch zu machen. Jede Aussage bei der Polizei, insbesondere ohne Kenntnisse über die Aktenlage, kann die Lage nur verschlimmern.

Hat Euer Fall schon ein Aktenzeichen, so raten wir dringend, sich eine anwaltliche Unterstützung zu suchen, die dann Akteneinsicht beantragt. So könnt Ihr erst einmal schauen, was gegen Euch vorliegen soll. Das weitere Vorgehen könnt Ihr dann mit Eurer Anwältin besprechen. Bei der Roten Hilfe Bochum-Dortmund könnt ihr nach Anwält*innen fragen, die sich mit Demogeschehen und anschließender Repression auskennen. Die Ortsgruppe der Roten Hilfe lädt alle Betroffenen, die zu den juristischen Sachen noch Fragen haben, in ihre nächste Sprechstunde am 11.07.2016 um 19.30 Uhr ins Soziale Zentrum Bochum ein.

Weitere Informationen zum Thema Aussageverweigerung findet Ihr in dieser Broschüre der Roten Hilfe e.V.“

Ermittlungsausschuss Ruhr: Auswertung der Repression gegen Antifaschist*innen am 04.06.2016 in Dortmund

Der Ermittlungsausschuss Ruhr hat eine Auswertung zu den Repressionen gegen Antifaschist*innen in Dortmund am 04.06.2016 veröffentlicht .

Neue Rechtshilfevorträge im Mai für die NoTDDZ-Kampagne

Im Rahmen der Mobilisierung gegen den bundesweiten Naziaufmarsch am 04.06. in Dortmund werden wir wieder Rechtshilfetipps geben. Was muss ich bei Kontakt mit Repressionsorganenen, wie einer Personalienkontrolle oder einer Ingewahrsamnahme beachten? Was sind meine Rechte? Wie kann ich Repressionsschäden vorbeugen, z.B. beim Packen des Demorucksackes? Alle diese Fragen beantworten wir bei den folgenden Veranstaltungen:

30.05.2016 um 19 Uhr im Nordpol Dortmund

31.05.2016 um 19 Uhr im Taranta Babu in Dortmund

Spendet für die Betroffenen des Stuttgarter Kessels!

Konsequent versuchte die Polizei jeden Protest gegen den AfD Bundesparteitag am 30. April in Stuttgart zu verhindern. Bereits im Vorfeld wurde eine Kundgebung in Seh- und Hörweite der Rechtspopulisten faktisch verboten. Am Tag selber setzte die Polizei hunderte DemonstrantInnen fest. Über 600 Ingewahrsamnahmen wurden dem Ermittlungsausschuss der Roten Hilfe gemeldet. Die Bedingungen, unter denen die Betroffenen den Tag verbringen mussten, waren katastrophal: Mehrere AktivistInnen kollabierten in der Gefangenensammelstelle und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Doch damit nicht genug. Auch jetzt, im Nachgang der Proteste, ist mit Kriminalisierungsversuchen und Strafverfahren zu rechnen. Die Rote Hilfe e.V. unterstützt als strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation die Betroffenen staatlicher Repression. Selbstverständlich werden wir auch diejenigen unterstützen, die am 30. April gegen die AfD auf der Straße waren. Hierfür sind wir auf Eure Spenden angewiesen. Lassen wir die Betroffenen nicht allein.

Solidarität ist eine Waffe!

Spendenkonto:
Empfänger: Rote Hilfe OG Stuttgart
IBAN: DE66 4306 0967 4007 2383 13
BIC: GENODEM1GLS




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